Über mich
Das Buch über den Nanga Parbat war mein erstes. 1,5 Jahre habe ich dazu benötigt. Mit der gesammelten Erfahrung ging es dann bei den weiteren Büchern etwas 'runder' ab. Recherchieren, schreiben, weltweiter Kontakt mit Bergsteigern und Bilder einsammeln. Die Verlagsarbeit nicht zu vergessen. Und die Bücher sollen auch noch vermarktet werden. Das kann man natürlich nur dann bewerkstelligen, wenn man sich im Ruhestand befindet. Es hat aber irrsinnig Spaß gemacht. Wie es dazu kam, ist eine lange, sich über Jahrzehnte erstreckende Geschichte. Weiter unten im Text kann man sie nachlesen. Mein nächstes Buchprojekt befindet sich bereits in der Planungsphase.
Seit meinem zweiten Werk bin ich übrigens als Eigenverleger unterwegs. Alles habe ich selbst 'komponiert'. Lektorat, Layout, Design und Cover stammen aus eigener Hand. Der Wechsel zum Eigenverlag macht mich flexibler, unabhängiger und der Zeitdruck fällt weg. Angenehm ist auch der Umstand, dass es kostengünstiger ist.
Robert Ransauer, junge 63
Verheiratet, vier Kinder
Wohnhaft in der Umgebung von Wien
Um fit zu bleiben, fahre ich jeden Tag 70 km oder auch mehr, abwechselnd auf meinen beiden Gravel-Bikes. Natürlich findet man mich auch noch in den Bergen, an manch luftiger und ausgesetzter Stelle. Die Fitness hat immer Priorität gegenüber meiner schriftstellerischen Hobbytätigkeit. Auf dieser Website findest du auch mein Buch über meine 2-Rad-Challenge aus dem Jahr 2025. Eine sportliche Herausforderung der besonderen Art. Klick dazu einfach auf 'Roberto from the road' im Hauptmenu.
Ich wünsche interessante und kurzweilige Lektüren .
Euer Autor
Warum Bücher über den Himalaya?
Meine Großmutter väterlicherseits betrieb eine Bibliothek im 17. Wiener Gemeindebezirk. Immer wieder habe ich mir Bücher geborgt. Mitte der 70er-Jahre erhielt ich dann einen etwas älteren ‚Schmöker‘. Grauer Kartoneinband, etwas abgegriffen, am Cover ein kaum sichtbar abgedruckter Eispickel. Der Titel am Buchrücken lautete ‚Weg und Ziel Nanga Parbat‘; vergilbte Seiten aus dem Jahr 1954. Eigentlich nicht das, was ich damals gelesen habe, lag doch mein Interesse bei Autoren wie Alistair MacLean, Colin Forbes oder Jack Higgins. Alles Abenteuer-, Action- oder Krimilektüren. Wie auch immer: Wie viele andere Bücher begann ich auch dieses Buch zügig zu lesen. Mein Interesse war im bereits jungen Alter geweckt. Es handelte von den ersten Versuchen bis zur Erstbesteigung des Nanga Parbat in den 1930er- und 1950er-Jahren. Das Buch erweckte in mir eine Art Pioniergeist. Und da die Besteigung der 8000er bereits in den 50er-Jahren erfolgte und ich mich damals in den beginnenden 70er-Jahren befand, begann ich Bücher zu sammeln, welche die Erstbesteigungen anderer Bergriesen beinhalteten. Bücher von Edmund Hillary, Reinhold Messner, Peter Habeler, Kurt Diemberger, Herbert Tichy und vielen mehr waren die Folge. Selbst in die Berge zu gehen, war für mich kein Thema. Ich war zu jung, noch dazu Flachländer, ein Jugendlicher ohne Mobilität, und die schulischen Verpflichtungen nahmen im Laufe der Jahre überhand. Das Interesse an Abenteuergeschichten über das Bergsteigen geriet in den Hintergrund. Beruf und Familiengründung grenzten das Thema dann endgültig aus. Das etwas abgegriffene Buch mit dem grauen Einband verschwand in der eigenen Bibliothek.
Vierzig Jahre später, die Welt lag im Würgegriff einer Pandemie, nahm ich mir vor, Bücher aus meiner Bibliothek aus früheren Zeiten zu lesen. Dabei stolperte ich wieder über die ‚alten Bergsteigerbücher‘ und auch über jenes graue abgegriffene Buch, welches mich vor so langer Zeit so fasziniert hatte. Ich dachte nicht lange nach und begann zu lesen. Und wieder gelangte ich in den Bann der Bergsteigergeschichten des Nanga Parbat. Diesmal blieb ich dran, besorgte mir weitere Bücher über den Nanga Parbat, und konnte die Ereignisse rund um diesen Berg nach der Zeit der Erstbesteigung hautnah miterleben. Die Bücher sämtlicher Autoren, die über den Nanga Parbat geschrieben haben, habe ich verschlungen. Dazu gehörten Buhl, Messner, Herrligkoffer, Saler, Kienlin, Höfler, Hemmleb, Buhls Tochter. Es macht keinen Sinn, alle aufzuzählen. Betrachtet man die Buchedition als Sammlung, so hat natürlich jedes Buch seine eigene Geschichte, seinen eigenen Stil und seine eigenen primären Inhalte. Die facettenreichen Ereignisse rund um diesen Berg sind auf verschiedenste Lektüren aufgeteilt. Meine Begeisterung für dieses Thema ließ nicht nach und in mir reifte die Idee, die Story über den Nanga Parbat in einem eigenen Buch zu Papier zu bringen.
So begann also das Schreiben an Bergsteigerbüchern. Es hat ‚nur‘ über 45 Jahre lang gedauert. Aber die Freude am Schreiben war riesengroß. Und wenn ich gesund bleibe, und es meine Zeit zulässt, möchte ich noch weitere Bücher in Angriff nehmen.
im Bild der Nanga Parbat von Südosten - Rupalflanke
Quelle: Hirokazu Tai (Hunza Guides Pakistan)